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Bier des Monats
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Hier stellen wir jeden Monat ein besonderes Bier vor. Kriterien für die Auswahl können herausragende Geschmacksqualitäten oder interessante Geschichten zum Bier sein (meistens Ersteres).
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Oktober 2018:  Hirsch Hefe Weisse
Herkunft: W√ľrttemberg Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Die Hirsch Hefe Weisse ist ein sehr solides Wei√übier mit Ankl√§ngen der „altbayerischen“ Machart und kr√§ftigen 12,6 Prozent Stammw√ľrze.

Seine Farbe ist ein tr√ľbes Goldgelb. Dar√ľber thront ein teils cremiger, wei√üer Schaum. Im Geruch Hefe, Banane, feines Gew√ľrz, Zitrone und eleganter Hopfen ‚Äď sehr frisch. Im Antrunk karamell- und weizenmalzig. Getreide. Kr√§ftig. Angenehme Malzs√ľ√üe. Nochmals Banane. Im Nachtrunk Nelke, trockener Hopfen, Hefe.

Die Hirsch-Brauerei Honer befindet sich im w√ľrttembergischen Wurmlingen, nahe der Kreisstadt Tuttlingen. Die Familienbrauerei wurde 1782 gegr√ľndet, um den Bierbedarf der Schildwirtschaft „Zum Hirschen“ zu decken. Eine Schildwirtschaft bot Verpflegung und Unterkunft f√ľr Reisende.
Hirsch Hefe Weisse (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Hirsch Hefe Weisse


September 2018:  Raschhofer Lebensk√ľnstler Witbier
Herkunft: Oberösterreich Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,1 Website der Brauerei
Der Raschhofer Lebensk√ľnstler ist ein fruchtbetontes, feinaromatisches Witbier. Die gelungene Komposition enth√§lt Gerstenmalz, Haferflocken, Bitterorangen und Koriander. Das Bier wurde mit dem European Beer Star in Bronze ausgezeichnet.

Unsere Verkostungsnotizen: Hellgelb und leicht tr√ľb. Bedeckt von schneewei√üem, √ľppigen Schaum. Im Geruch helles Malz, Koriander, Gras, Zitrone, Bl√ľten. Schlanker bis leicht malziger Antrunk. Im Geschmack feines Getreide (Gerste), Haferflocken. Leicht s√ľ√ülich. Erfrischend. Im Ausklang fruchtig-s√ľ√ües Zitrus, Kr√§uter, Koriander.

Die Brauerei Raschhofer befindet sich in Altheim, Innviertel, Oberösterreich. Die Braustätte wurde 1645 erstmals urkundlich erwähnt und gelangte im Jahr 1777 in den Besitz der Familie Raschhofer.
Raschhofer Lebensk√ľnstler Witbier (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Raschhofer Lebensk√ľnstler Witbier


August 2018:  Schwarzbr√§u Bayerisch Hell
Herkunft: Bayerisch-Schwaben Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei
Schwarzbr√§u Bayerisch Hell ist ordentlich s√ľffig und stellt eine interessante Mischung aus Dortmunder Export und Bayerischem Hellbier dar.

Die hellgelbe Farbe des Bieres besitzt eine geringe Eintr√ľbung. Wei√üer, cremiger Schaum. Im Geruch s√ľ√üliches, helles Malz, Getreide, Gras, Holz, Bl√ľten. Im Antrunk malzig ‚Äď die Stammw√ľrze liegt bei 11,4 ¬įPlato. Bitters√ľ√ües Malz, Getreide, Brot. Feines Karamell. Das Malz macht sich ziemlich breit ‚Äď viele bayerische Helle wirken schlanker und filigraner. Im Nachtrunk malzbitter, grasig-herber Hopfen.

Die Brauerei Schwarzbr√§u in Zusmarshausen (Landkreis Augsburg) besch√§ftigt derzeit etwa 75 Mitarbeiter. Die Anf√§nge der Brauerei reichen laut Legende bis ans Ende des Drei√üigj√§hrigen Krieges im Jahre 1648 zur√ľck.
Schwarzbräu Bayerisch Hell (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Schwarzbräu Bayerisch Hell


Juli 2018:  Krombacher Weizen Alkoholfrei
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: < 0,5 Website der Brauerei
Krombacher Weizen Alkoholfrei ist ein fruchtig-ausgewogenes Weißbier mit kräftigem Eindruck.

Dieses Bier erscheint im Glas gelborange und tr√ľb. Der feste, helle Schaum besitzt ein √ľppiges Volumen. Im Geruch Weizen, Banane, Nelke, Gras. Im Antrunk leicht malzig. Weiches Weizenmalz, Ester, Banane und etwas Karamell bestimmen den Geschmack. Schmeichelt dem Gaumen, keineswegs w√§√ürig. Erfrischend. Mild hefig. Im Nachtrunk frisch-grasiger Hopfen und ein paar Gew√ľrze wie Nelke und Pfeffer.

Die Krombacher Brauerei befindet sich im Siegerland (NRW) und wurde 1803 erstmals urkundlich erw√§hnt. Die Brauerei geh√∂rt mit einem Bieraussto√ü von 5.76 Mio. hl (2017) zu den gr√∂√üten Brauereien in Deutschland. Die Sorte Krombacher Weizen Alkoholfrei wurde 2008 eingef√ľhrt.
Krombacher Weizen Alkoholfrei (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Krombacher Weizen Alkoholfrei


Juni 2018:  Wulle Vollbier Hell
Herkunft: W√ľrttemberg Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,0 Website der Brauerei
Wulle Vollbier Hell ist ein s√ľffiges und zugleich aromatisch ansprechendes Bier. Es erscheint wie eine Mischung aus einem Hellen und einem Exportbier.

Die Farbe des Bieres ist hellgelb und klar. Dar√ľber schneewei√üer, dichter Schaum. Im Geruch feines Getreide, Gras und dezente Kr√§uter. Der Antrunk ist vollmundig-malzig. Solider, nicht zu flacher Malzgeschmack mit kernigem Getreide. Leichte Malzs√ľ√üe, eher subtil. Angenehm s√ľffig. Im Abgang durchaus aromatischer Hopfen mit feinen grasigen und kr√§uterhaften Noten.

Das Wulle Bier wird heute bei der Dinkelacker-Schwaben Br√§u in Stuttgart gebraut. Dinkelacker hatte 1971 die Brauerei Wulle √ľbernommen, stellte dann aber die Produktion des Wulle Bieres f√ľr Jahrzehnte ein. Zur Geschichte dieser Biermarke findet man auf der Website der Brauerei daher Folgendes: "1861 von Ernst Imanuel Wulle in Stuttgart gegr√ľndet, war der Name Wulle schon bald in aller Munde. 'Wir wollen Wulle' wurde zur Mutter aller Werbespr√ľche, das pr√§gnante runde Wulle Markenzeichen war allgegenw√§rtig. Mit 37 Jahren Pause kehrte die Traditionsmarke 2008 wieder zur√ľck."
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(Quelle: eigenes Photo)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Wulle Vollbier Hell


Mai 2018:  Iserlohner Maibock
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,8 Website der Brauerei
Der Maibock aus dem Hause Iserlohner ist ein sauber verarbeiteter, s√ľffig-aromatischer und dennoch milder Maibock. Er liegt √ľber dem Maibockschnitt. Dieses Bier war unter diesem Namen einmalig in der Saison 2011 erh√§ltlich.

Der Iserlohner Maibock ist sortentypisch bernsteinfarben und filtriert. Der mittelporiger Schaum zeigt sich best√§ndig. Vollmundig-malzaromatischer Einstieg, voller Karamellmalzgeschmack, betont s√ľ√ü, s√ľffig-kr√§ftig, brotig. Nur leichte Harz-/Sirupnote. Malzfruchtig. Erwartungsgem√§√ü alkoholischer Abgang - f√§llt nicht aus dem Rahmen. Wenig bitterer Ausklang, sch√∂n gehopft.

Die Privatbrauerei Iserlohn produzierte im Zeitraum von 1901 bis 2014 Bier und Brause. Nach zahlreichen wirtschaftlich schwierigen Jahren wurde am 1. Februar 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet. Eine Wiederaufnahme des Brauereibetriebs in Iserlohn gilt derzeit als unwahrscheinlich.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Iserlohner Maibock


April 2018:  Hoepfner Pilsner
Herkunft: Baden Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Hoepfner Pilsner ist ein guter Vertreter des klassisch Deutschen Pilseners. Ein fein aromatisches, elegantes Bier.

Es zeigt sich hellgelb und blank filtriert. Dar√ľber schneewei√üer, am Glas haftender Schaum. Im Geruch helles Malz, Gras, Kr√§uter, Zitrone. Im Antrunk schlank. Fein getreidiger Malzgeschmack, subtile S√ľ√üe und ein wenig helles Brot. Sehr erfrischend. Im Nachtrunk hopfenherb mit Gras, Zitrus und Bl√ľten.

Die Privatbrauerei Hoepfner wurde 1798 im badischen Liedolsheim gegr√ľndet und zog 1849 ins nahegelegene Karlsruhe um. In der 1896 erbauten "Hoepfner-Burg", einem markanten Geb√§ude mit mittelalterlichen Elementen, gelegen in der Karlsruher Oststadt, wird bis heute das Hoepfner-Bier gebraut. Aktuell erzeugen etwa 80 Mitarbeiter einen Jahresaussto√ü von circa 130.000 Hektolitern. Seit 2005 geh√∂rt Hoepfner zur Brau Holding International (2017 zur Paulaner Brauerei Gruppe verschmolzen) mit Sitz in M√ľnchen.
Hoepfner Pilsner (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
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Hoepfner Pilsner


M√§rz 2018:  Rogue Hazelnut Brown Nectar
Herkunft: Oregon (USA) Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 6,5 Website der Brauerei
Der Hazelnut Brown Nectar von Rogue Ales gleicht einem Haselnu√ü-Schokoladen-Brotaufstrich in verfl√ľssigter Form. Ein exzellentes Bier auf Basis eines europ√§ischen Brown Ales, verfeinert mit Haselnu√üextrakt. Bei RateBeer.com z√§hlt es zu den 50 besten Vertretern der Biersorte Brown Ale.

Entsprechend des Namens erscheint das Bier im Glas dunkelbraun mit Bernsteinnuancen und ist dabei recht klar. Sein Schaum ist beige und cremig. Im Geruch Haselnuß, Schokolade, Karamell, Röstmalz, Vanille. Im Antrunk malzig. Satter Karamell- und Röstmalzgeschmack. Betont nussig, zarte Anklänge von reifer Pflaume. Mehr noch Schokolade. Im Nachtrunk leicht hopfenherb, ein Spritzer Zitrus.

Die Brauerei Rogue Ales wurde 1988 gegr√ľndet und hat heute seinen Sitz in Newport (Oregon). Die Firma betreibt zudem einige Brewpubs an der Westk√ľste der USA.
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Rogue Hazelnut Brown Nectar


Februar 2018:  Gr√ľnbacher Winter Weisse
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,50 * Vol.-% Alk.: 5,7 Website der Brauerei
Die gut gelungene Gr√ľnbacher Winter Weisse w√§rmt in der Winterzeit mit immerhin 5,7 Umdrehungen. Ein kr√§ftiges, w√ľrzig-s√ľ√ües Wei√übier mit 13,5 Prozent Stammw√ľrze.

Sein Aussehen ist orange-tr√ľb mit moderater Schaumentwicklung in hellem Beige. Im Geruch Banane, Pfirsich, Malzs√ľ√üe, Hefeteig und Nelke. Im Antrunk malzig ‚Äď ein wahrlich kr√§ftiges Winterweizen mit ansprechendem Gerstenmalzanteil, welcher Geschmack von s√ľ√üem Teig und Getreide beisteuert. Angenehm hefig und bananig-saftig. Erfrischende Kohlens√§ure. Recht weich im Mund. Selbstbewu√üte Karamellaromen. Nach hinten heraus mehr Gew√ľrze und feine Zitronens√§ure.

Gebraut wird dieses Bier bei der Schlo√übrauerei Gr√ľnbach unweit von Erding in Oberbayern. Die kleine Brauerei braut in Gr√ľnbach mit 15 Mitarbeitern rund 10.000 Hektoliter Wei√übier pro Jahr (Stand 2013). 2013 ging die Schlo√übrauerei Gr√ľnbach eine Kooperation mit der deutlich gr√∂√üeren Arcobr√§u aus Niederbayern ein, wodurch Rohstoffeinkauf, Logistik und Vertrieb verbessert werden konnten. Zudem stellt die Arcobr√§u Investitionsmittel bereit.
Gr√ľnbacher Winter Weisse (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
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Gr√ľnbacher Winter Weisse


Januar 2018:  Meissner Schwerter Bennator Bock
Herkunft: Sachsen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,5 Website der Brauerei
Passend zur dunklen Jahreszeit wird der Meissner Schwerter Bennator Bock eingebraut. Ausgewogen, s√ľffig, mit sortentypischen Aromen. Trotz 16,5 Prozent Stammwürze fühlt sich der Bennator Bock mehr wie ein kr√§ftiges M√§rzen an.

In der Farbe klarer, goldbrauner Bernstein. Oben auf schwimmt ein d√ľnner, beigefarbener Schaum. Im Geruch Karamell, Brot, reife Pflaumen und Rosinen. Im Antrunk vollmundig-malzig. Weicher Trunk. Brot und Karamell bestimmen den Geschmack. Moderate S√ľ√üe. Ordentlich s√ľffig. Dazu gesellen sich Nu√ü, Mandel und ein wenig Vollmilchschokolade. Im Nachtrunk moderat malzbitter, grasiger Hopfen. Erstaunlich wenig Alkohol.

Das Stammhaus der Schwerter Brauerei im sächsischen Meißen wurde 1460 erstmals erwähnt. Sie gilt damit als die √§lteste Privatbrauerei Sachsens. Der Jahresausstoß der Schwerter Brauerei liegt heute bei etwa 25.000 hl.
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Meissner Schwerter Bennator Bock


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* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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