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Monatsbiere 2016
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2016


Dezember 2016:  Franziskaner Kellerbier
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Franziskaner Kellerbier erscheint im Glas bernsteinfarben und trüb. Die Schaumkrone ist nicht ganz weiß und besitzt nur einen kleinen Umfang. Im Geruch Karamellmalz, Getreide, Butter und Hopfen. Der Antrunk ist malzig überdurchschnittlich vollmundig für ein Kellerbier. Rundlaufender Karamellmalzgeschmack, mild getreidig, moderat süßlich. Hefelevel genau richtig, das heißt unaufdringlich. Mitunter Biskuit, Obst. Kohlensäure OK, angenehm erfrischend. Im Abgang Nuß, kaum Malzbittere, frischer Hopfen. Während vor 10 Jahren Goldbiere gehypt wurden, traten die Großbrauereien vor kurzem eine Welle neuer Kellerbiere los. Franziskaner Kellerbier gehört sicher zu den besseren Vertretern des neuen Hypes.

Zur Geschichte der Brauerei: 1363 erfolgte die Ersterwähnung der Münchener Bräustatt bey den Franziskanern. Der Name bezieht sich auf das Franziskanerkloster, das schräg gegenüber der Brauerei lag. 1922 erfolgte der Zusammenschluß der Franziskaner-Leist-Bräu mit der Spaten Brauerei, 1997 dann mit der Löwenbräu AG. Heute gehört die Spaten-Löwenbräu-Gruppe zum absatzstärksten Braukonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev. Das heute noch verwendete Markenzeichen, ein Cellerar der Franziskaner, wurde übrigens 1934/1935 von Ludwig Hohlwein gestaltet.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Franziskaner Kellerbier


November 2016:  Neumarkter Lammsbräu Glutenfrei
Herkunft: Oberpfalz Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Neumarkter Lammsbräu Glutenfrei ist hellgelb und blank filtriert. Bedeckt von schneeweißem Schaum in mittlerer Größe. Im Geruch Getreide, Gras und Kräuter. Der Antrunk ist schlank bis leicht malzig. Der Geschmack bringt Gerstenmalz und Karamell. Sehr erfrischend. Im Nachtrunk ordentlich hopfenherb, Gras, Kräuter und Blüten. Das Bier ist zwischendurch mal ganz schön süßlich für ein Pils, dennoch als glutenfreies Bier von überragender Qualität. Es ist das erste glutenfreie Bier aus Gerstenmalz statt Hirse, Reis, Mais oder Buchweizen.

Die Brauerei befindet sich in Neumarkt in der Oberpfalz. Seit 1995 werden ausschließlich Braurohstoffe aus ökologischem Anbau eingesetzt. Im Jahr 2012 betrug der Jahresausstoß von Bio-Bier 70.113 Hektoliter. 100 Mitarbeiter werden beschäftigt (Stand 2014).
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(Quelle: eigenes Photo)
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Neumarkter Lammsbräu Glutenfrei


Oktober 2016:  Sebaldus Weizen Helles Hefe
Herkunft: Mittelfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,0 Website der Brauerei
Sebaldus Weizen Helles Hefe zeigt sich goldgelb und trüb. Darüber eine stattliche, dichte Schaumkrone in Weiß. Im Geruch süßer Teig, Banane und Nelke. Malziger Antrunk, dank 13,6 Prozent Stammwürze alles andere als dünn, ein satter Körper, jedoch nicht schwerfällig. Ölig-weiches Mundgefühl. Im Geschmack Weizenteig, Zucker und Banane. Mitunter Birne. Im Abschluß milde Zitrusfrucht, Gewürze, Hopfen. Insgesamt ein gut ausgewogenes Weizenbier mit satten, vielfältigen Aromen.

Dieses Bier ist benannt nach St. Sebaldus, der Stadtpatron Nürnbergs ist. Sebaldus Weizen ist eine Marke der Tucher Bräu mit Sitz in Nürnberg. Tucher Bräu ist Teil der Radeberger Gruppe im Oetker-Konzern.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Sebaldus Weizen Helles Hefe


September 2016:  Beck's Pale Ale
Herkunft: Bremen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,3 Website der Brauerei
Beck's Pale Ale zeigt sich bernsteinfarben und blank filtriert. Der helle, kompakte Schaum hält eine Weile. Im Geruch Butter, Keks, Zimt und Zucker, grasig-würziger Hopfen. Vollmundiger Antrunk, satter Karamellmalzgeschmack, zuckrige Süße, Honig. Im Abgang bissiger Hopfen mit ansprechender Herbe, Gras und Pfeffer. Ein gelungenes Pale Ale im englischen Stil, frischer und forscher auftretend als manche der Vorbilder. Die Stammwürze beträgt etwa 15 Prozent. Verfeinert mit Cascade-Hopfen. Auf dem Etikett heißt es "Inspired by England".

Die Bremer Brauerei Beck wurde im Jahre 1873 als "Kaiser-Brauerei Beck & May o.H.G." gegründet. Bereits damals setzte man auf grüne Flaschen, die noch heute ein Kennzeichen von "Beck's Pils" sind. Die Ursache soll beim damaligen Lieferanten gelegen haben, der lediglich grüne Flaschen liefern konnte. Vor dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Brauerei auf das Exportgeschäft, 1931 brauten Brauereien in Batavia und Singapur Beck's-Bier in Lizenz. Ab 1949 wurde dann auch der Heimatmarkt Deutschland erschlossen, um den "Unwägbarkeiten der internationalen Märkte nicht länger ausgesetzt zu sein", wie die Brauerei es nennt. Im August 2001 wurde die Übernahme der Brauerei Beck durch die belgische Interbrew (heute Anheuser-Busch InBev) bekanntgegeben. Der Inlandsabsatz von Beck's in Deutschland lag 2015 bei 2,559 Millionen Hektoliter. Beck's war damit 2015 die fünftbeliebteste Biermarke in Deutschland.
Beck's Pale Ale (Etikettdetail) <-- Etikettdetail
(Quelle: eigenes Photo)
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Beck's Pale Ale


August 2016:  Autenrieder Urtyp Dunkel
Herkunft: Bayerisch-Schwaben Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Autenrieder Urtyp Dunkel ist filtriert und dunkelbraun mit einem Glanz von Bernstein. Die kleine, leicht gebräunte Schaumkrone ist nicht von großer Dauer. Im Geruch dunkles Malz, Karamell, Nuß und Pflaume. Im Antrunk malzig. Süßliches Malz mit milder Röstung und Schokolade bestimmen den Geschmack. Auch Nuß und Trockenpflaume finden sich in geringer Intensität im Geschmack wieder. Im Abgang angemessen gehopft, leicht malzbitter. Insgesamt gesehen ein gut abgerundetes Dunkles mit allen typischen Aromafacetten.

Autenried liegt zwischen Ulm und Augsburg. Die Brauerei wurde im Jahre 1650 von Heinrich de Lapiére gegründet und blieb bis 1912 in adligem Besitz. Ab 1912 erfolgte eine Modernisierung des Unternehmens, was eine eigene Mälzerei, eine Brauereigaststätte und die Landwirtschaft miteinschloß. Heute braut die Schlossbrauerei Autenried 18 verschiedene Biersorten.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Autenrieder Urtyp Dunkel


Juli 2016:  Brooklyn Lager
Herkunft: New York City Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Brooklyn Lager erscheint im Glas dunkelorange und ist leicht trüb. Darüber beigefarbener Schaum in mittlerer Größe. Im Geruch hopfig mit Orange und Harz, ausbalanciert mit Karamell. Im Antrunk schlank bis leicht malzig. Milder, nicht zu süßer Karamellmalzgeschmack, helles Brot, viel Zitrusfrucht, Gewürze. Weiches Mundgefühl. Gut ausgewogen. Im Abgang ein sympathisch verschrobener Hopfen mit Holznote. Feine Bittere. Insgesamt gesehen ein erfrischend-fruchtiges Lager. Für ein authentisches Wiener Lager ist die Hopfenauswahl sicherlich zu offensiv. Daran sollten sich jedoch nur Stilfetischisten stören. Ein sehr empfehlenswertes Bier.

Brooklyn Lager stammt vom beliebten Wiener Lager aus der Vor-Prohibitionszeit ab. Es gilt als New Yorker Original.

Die Brooklyn Brewery wurde im Jahr 1987 von Steve Hindy und Tom Potter eröffnet. Ihrem Namen entsprechend befindet sich die Brauerei im New Yorker Stadtteil Brooklyn. 2013 lag der Jahresausstoß bei 255.000 hl.
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(Quelle: eigenes Photo)
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Brooklyn Lager


Juni 2016:  Zillertal Gauder Bock
Herkunft: Tirol Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 7,8 Website der Brauerei
Der Zillertal Gauder Bock zeigt sich hellgelb und klar. Bedeckt von einer prächtigen, weißen Schaumkrone. Sieht auf den ersten Blick wie ein Pilsbock aus. Im Geruch markante Malzsüße, Hefe, Heu, Getreide sowie ausladende Blüten. Sehr vielschichtiges und appetitliches Aroma. Im Antrunk vollmundig-malzig. Geschmack: Feine, zuckrige Malzsüße. Frisches, helles Brot. Gerste. Stachelbeere (wenig). Stroh. Weicher Trunk. Im Abgang blumiger Hopfen von hoher Güte, feinsinnig, aber nicht besonders herb. Moderat alkoholisch. Insgesamt gesehen ein erstklassiger heller Bock mit tiefgreifenden Aromen. Er könnte noch ein wenig mehr Herbe/Bittere im Abschluß zeigen, um den süßen Grundcharakter auszubalancieren.

Der Gauder Bock wird jährlich beim größten Trachtenfest Österreichs, dem Gauder Fest ausgeschenkt. Das Fest findet jeweils am ersten Wochenende im Mai in Zell am Ziller in Tirol statt. Der Begriff "Gauder" ist gleichzeitig der Name des Grundstücks auf dem das Gauder Fest bis nach dem Zweiten Weltkrieg ausgetragen wurde. In Zell am Ziller befindet sich auch der Hersteller des Bieres, die Zillertal Bier GmbH. Die Brauerei wurde im Jahr 1500 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und soll bereits damals das Bier zum Gauder Fest hergestellt haben. Die Brauerei gilt somit als die älteste Privatbrauerei Tirols.
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Zillertal Gauder Bock


Mai 2016:  Spaten Münchner Hell
Herkunft: Oberbayern Wertung: 1,50 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Spaten Münchner Hell ist hellgelb und sehr klar filtriert. Sein Schaum ist weiß und cremig-feinporig, mit guter Beständigkeit. Im Geruch helles Malz, Weißbrot, Salz und ein wenig Gras. Der Antrunk ist malzig, die Stammwürze liegt bei 11,7 Prozent. Geschmack von Getreide, Malzsüße, Maische und Butter. Weich und überaus gut abgerundet. Im Nachtrunk leichte Malzbittere, Stroh und Gras. Insgesamt gesehen ein tolles Helles. Süßer als die anderen klassischen Hellbiere aus München.

Die Brauerei gibt an, diesen hellen Biertyp im Jahre 1894 als erste Münchner Brauerei hergestellt zu haben. Die Anfänge der Brauerei reichen noch viel weiter zurück; ein erster Vorgängerbetrieb findet sich für das Jahr 1397 in einem Steuerbuch der Stadt München. Ab 1867 bis in die 1890er Jahre hinein war die Spaten-Brauerei die größte Brauerei in München. 1922 erfolgte der Zusammenschluß der Spaten Brauerei mit der Franziskaner-Leist-Bräu, 1997 dann mit der Löwenbräu AG. Heute gehört die Spaten-Löwenbräu-Gruppe zum absatzstärksten Braukonzern der Welt Anheuser-Busch InBev.
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Spaten Münchner Hell


April 2016:  Veltins Grevensteiner Original
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Veltins Grevensteiner Original erscheint im Glas bernsteinfarben und moderat trüb. Es besitzt eine dichte Schaumkrone mit zart gebräuntem Teint. Im Geruch karamellisiertes Gebäck, Nuß und milder Hopfen. Im Antrunk leicht malzig, als Kellerbier gesehen nicht zu schlank. Süßer Karamellgeschmack, Toffee und Spritzgebäck. Etwas Getreide, Banane. Ein reichlich bemessener Hefegehalt verleiht dem Bier einen weichen Eindruck. Im Abgang feine Mandelbittere, zarter Hopfen.

Veltins Grevensteiner Original ist seit Dezember 2013 als Faßbier und seit 2014 als Flaschenbier (Steinie-Flasche) erhältlich. Laut Brauerei wird Grevensteiner Original nach traditionellem Vorbild der Brüder Carl und Anton Veltins hergestellt, die im 19. Jahrhundert ein vorzügliches Bier in der Grevensteiner Brauerei brauten. Der Ort Grevenstein im Sauerland ist auch heute noch Stammsitz der Brauerei Veltins. Im Jahre 2011 ereichte der Betrieb einen Ausstoß von 2,69 Millionen Hektolitern.
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Veltins Grevensteiner Original


März 2016:  Haller Löwenbräu Mohrenköpfle
Herkunft: Württemberg Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Das 'Mohrenköpfle' von Haller Löwenbräu zeigt sich mit dunklem, klaren Bernstein. Sein Schaum ist beige und feinporig, hält vielleicht eine Minute. Im Geruch zart-süßliches Karamell, dunkles Brot, Nuß und fein-würziger Hopfen. Es ist kein intensiver, aber ein guter Geruch. Im Antrunk malzig. Das Mundgefühl ist teils wäßrig. Vom Körper her jedoch kräftig – 12,8-12,9 Prozent Stammwürze. Im Geschmack fein-röstig und karamellisiert ohne besonders süß zu werden. Noten von dunklem Brot und Nuß. Im Nachtrunk leicht würziger Hopfen mit feinem Gras und einer Winzigkeit Orangenschale. Unter dem Strich ist 'Mohrenköpfle' ein erstaunlich elegantes, sehr fein austariertes Märzen der dunklen Sorte. Aromaqualität geht hier vor Aromaintensität. Gelungen.

Die Brauerei bezeichnet das Bier als Landbier. Das Etikett erklärt zudem den Namen: "Die Schwäbisch-Hällischen Landschweine wurden früher dank ihres liebevollen Äußeren 'Mohrenköpfle' genannt." Erstmalig eingebraut wurde das 'Mohrenköpfle' im Jahr 2000. Die Ursprünge der Haller Löwenbräu reichen bis ins Jahr 1724 zurück. Heute beschäftigt die Brauerei 70 Mitarbeiter und befindet sich seit nunmehr 10 Generationen in Familienhand.
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Haller Löwenbräu Mohrenköpfle


Februar 2016:  Midtfyns / De Molen X Porter
Herkunft: Fünen, Dänemark Wertung: 1,00 * Vol.-% Alk.: 8,0 Website der Brauerei
In der Farbe tiefschwarz wie es wohl nur ein richtig starker Imperial/Strong Porter sein kann. Oben darauf cremiger, leicht gebräunter Schaum; erlaubt sich einige, grobe Poren, sieht aber gut aus und bleibt stehen. Im Geruch intensiv-röstiges Malz, starker Kaffee, Bitterschokolade, Staub und trockener Hopfen - klar und streng im Aroma, nichts für schwache Gemüter, absolut erstklassig. Vollmundig-malziger Antrunk mit einem gewaltigen Körper, der auch einem 10-prozentigen Imperial Stout gut stehen würde. Der Geschmack ist süßlich-karamellisiert und hart geröstet. Kantig. Lakritz und Teer. Weiches Mundgefühl, ölig. Im Nachtrunk Zitrone mit feiner Säure, trockener Hopfen und bitteres Röstmalz, wenig Alkohol. Insgesamt gesehen ist Midtfyns / De Molen X Porter ein strenges, klar strukturiertes Porter auf hochklassigem Niveau.

Die beiden Kleinbrauereien Midtfyns Bryghus (Dänemark) und Brouwerij De Molen (Niederlande) teilten sich einen Stand auf dem Kopenhagener Bierfestival 2010. Inspiriert durch diese Zusammenarbeit entstand bereits am Sonntag nach dem Festival der erste Sud dieses Bieres.
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Midtfyns / De Molen X Porter


Januar 2016:  Fürstenberg Weizen Hefe Hell
Herkunft: Baden Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei
Das Weizen Hefe Hell aus dem Hause Fürstenberg erscheint in dunklem Gelborange beziehungsweise hellem Bernstein, dabei moderat trüb. Helle, fluffige Schaumkrone mit prächtigem Volumen und langer Haltbarkeit. Im Geruch süßes Malz, Banane, Hefe und feines Gewürz. Sehr appetitanregend. Im Antrunk malzig-hefig mit sahnigem Mundgefühl. Körper mit ausreichend Kraft. Im Geschmack dominieren süßes Malz von Weizen und Gerste sowie Banane. Weitere Bestandteile bilden Nuß und am Ende Zitrone. Im Abgang leicht pfeffriger Hopfen mit ein paar Blüten. Der Hopfen weckt zumindest phasenweise die Erinnerung an besten Tettnanger Aromahopfen. Alles in allem ein süffig-süßes Weißbier mit guter Würzung, wie man es auch im südlichen Bayern immer wieder vorfindet. Überdurchschnittliche Qualität.

Für dieses Bier wird mehr als 60 Prozent Weizenmalz verwendet (im Malzanteil). Der Stammwürzegehalt beträgt stattliche 12,7 Prozent.

Hersteller ist die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei im badischen Donaueschingen. Die Brauerei befand sich bis 2004 im Besitz der Familie Fürstenberg, einem schwäbischen Adelsgeschlecht. 2005 erfolgte die Übernahme durch die Brau Holding International, einem Joint Venture der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 Prozent) mit dem Heineken-Konzern (49,9 Prozent). Die letzte uns vorliegende Zahl zum Jahresausstoß gibt 700.000 Hektoliter Bier für das Jahr 2003 an.
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Fürstenberg Weizen Hefe Hell

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