Navigation
   Startseite
   Wir über uns
   Rund ums Bier
   Bier des Monats
   Bierverkostung
   Herunterladbares
   Gästebuch
   Verweise

   Schnellzugriff
   Nachrichten-Archiv
   Biere von A-Z
   Biere nach Ländern

   Suche

   Rechtliches
   Impressum
   Haftungsausschluß

   Kontakt
   Netzmeister: 
     E-Post

 
Zur Startseite
Monatsbiere 2010
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2010


Dezember 2010:   Leffe Bière de Noël/Kerstbier
Herkunft: Wallonien Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 6,6 Website der Brauerei

Das Weihnachtsbier aus dem Leffe-Sortiment. Das Etikett ist stimmungsvoll mit Schneesternen auf rotem Grund, ähnlich rötlich zeigt sich auch das Bier: Rotbraune Farbe, sehr klar gefiltert. Heller, volumenreicher Schaum, hält. Fruchtiger Geruch. Antrunk malzig-süßlich. Schön mildes Starkbier, mit Karamell, dunklen Früchten, auch milder Orange und Zimt. Tatsächlich mit einem weihnachtstypischen Geschmack ausgestattet. Erstaunlich wenig hefig und nicht allzu komplex für belgische Verhältnisse. Leicht gehopfter Abgang, kaum bitter, nicht alkolholisch. Fazit: Weihnachtliche Harmonie.

Leffe hat seinen Ursprung in der Abtei "Notre Dame de Leffe". Diese Abtei wurde durch den Prämonstratenser-Orden im Jahr 1152 in Wallonien begründet. Im Jahr 1240 kaufte die Abtei die Brauerei Saint-Médart und fügte sie in den Geschäftsbetrieb ein. Nach zahlreichen Eigentümerwechseln und Brauereipächtern in den Jahrhunderten danach, gelangte Leffe im Jahr 1990 zum Interbrew-Konzern, heute Teil von Anheuser-Busch InBev.

Leffe Bire de Nol/Kerstbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Leffe Bière de Noël/Kerstbier


November 2010:   Göller Original
Herkunft: Unterfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei

Göller Original war bisher zweimal bei uns im Test, zuerst im Februar 2003 und zuletzt im Sommer 2010. Beide Male konnte uns das Pilsener aus der unterfränkischen Stadt Zeil am Main überzeugen. Unsere Notizen zur 2010er Verkostung lauten wie folgt: Pilsgelb. Weißer, dichter Schaum. Schlanker Antrunk, schön erfrischend und cremig. Es tritt zügig ein leichtes, liebliches Malz auf den Plan. Zart malzsüßlich und fruchtig. So richtig süßlich wird es dann im Abgang: süßlich-würziger Hopfen der Pinienkernklasse. Angenehm hopfenherb und überaus aromatisch im Ausklang. Ein würziges Pils der eleganten Art.

Die Brauerei Göller hat ihren Ursprung in der Alten Freyung, die im Jahr 1514 das Brau- und Schankrecht vom Bistum Bamberg erhielt. Die Familie Göller übernahm den Betrieb im Jahr 1908 und konnte die Produktion in den zurückliegenden Jahrzehnten deutlich steigern. Im Jahr 2008 lag der Ausstoß bei 60.000 Hektoliter Bier.

Göller Original (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Göller Original


Oktober 2010:   Bitterfelder Dunkel
Herkunft: Sachsen-Anhalt Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei

Das Bitterfelder Dunkel zeigt sich schwarz mit rotbraunem Schimmer, überdeckt von hellbraunem Schaum. Bei späteren Gläsern aus unserem Testexemplar, eine 2,0-Liter-Flasche, wandelte sich die Schaumfarbe zu einer beinahe weißen Farbe. Das Bier wurde gefiltert. Erstes Geschmacksempfinden: Eleganter, schlanker Eindruck, aber nicht dünn. Somit eher malziger Antrunk, Röstmalz präsent - jedoch mild, zart malzsüßlich. Rosine im Hintergrund. Süffig und ausgewogen, könnte aromatisch einen Tick mehr wagen. Erscheint im Verlauf zunehmend malzfruchtig. Der Abgang ist angenehm, das heißt passabel gehopft, dazu gesellt sich eine deutliche Malzbittere. Fazit: Ein süffiges Sorglosdunkel.

Die Geschichte des Bierbrauens in Bitterfeld im Sinne industrieller Herstellung beginnt im Jahr 1880 mit der Brauerei Albert Brömme. Nach Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft 1891, kam es 1949 zur Eingliederung der Brauerei ins Wirtschaftssystem der DDR, was ab 1978 zur recht sperrigen Formulierung "VEB Brauerei Bitterfeld im VEB Getränkekombinat Dessau" führte. Ähnlich sperrig sollen zu dieser Zeit auch die Biere der Brauerei gewesen sein, was nicht zuletzt 1990 zur Schließung der Brauerei führte.

Im Jahr 2009 erfolgte die Neugründung als Brauerei Bitterfeld GmbH durch den Getränkegroßhändler Harald Eisenmann. Die kirchliche Weihung der Braukessel und der Startschuß für den ersten Biersud fanden am 17. Dezember 2009 statt. Die Braustätte wird nicht als Gasthausbrauerei betrieben, sondern produziert sowohl für den Handel, als auch für die Gastronomie der Region. Ursprünglich waren 1.000 Hektoliter Bier für das Jahr 2010 geplant. Dieses Produktionsvolumen dürfte vermutlich überschritten werden, da die Brauerei bereits kurz nach dem Verkaufsstart von "riesiger Resonanz und Nachfrage" sprach und an einer Kapazitätserweiterung der Brauerei arbeitet. Insbesondere wird an eine Abfüllanlage gedacht, da die derzeit erhältlichen Flaschen mit 0,75 Liter und 2,0 Liter Inhalt noch von Hand abgefüllt werden müssen.

Bitterfelder Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Bitterfelder Dunkel


September 2010:   Waldhaus Diplom Pils
Herkunft: Baden Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei

Waldhaus Diplom Pils ist hellgelb und zeigt einen schneeweißen und dichten Schaum. Schön erfrischend. Leicht malziger Antrunk, nicht zu schlank. Mildes, aber dennoch bestimmtes Malz, leichte Getreidenote, grasig, wunderbar rund und cremig - in einer Qualität, die man nicht oft bei einem Pilsener findet. Der Abgang ist eine Mischung aus Malzbittere und Hopfenherbe. Das Diplom Pils könnte ruhig hopfenaromatischer sein, bleibt so ein (beinahe zu) leicht verdauliches Pils ohne "Hopfenkante" als Rausschmeißer. Unter dem Strich jedoch ein gut gelungenes Bier. Am Hopfen muß eigentlich nur der mäkeln, der der Werbung der Brauerei Glauben schenkt, die den Naturhopfen stark in den Vordergrund stellt - ein hopfendominiertes Pilsener findet man hier jedoch vor.

Das Rückenetikett unseres 2010er Testexemplars ist geprägt von 10 DLG-Goldmedaillen, die die Brauerei in den Jahren 2000 bis 2009 in Folge gewinnen konnte. Wie auf der Website der Brauerei zu lesen ist, kam im Jahr 2010 die elfte DLG-Medaille zu dieser Serie hinzu. Auch bei anderen Wettbewerben wie dem European Beer Star und dem World Beer Cup konnte Waldhaus Diplom Pils Preise einheimsen.

Die Privatbrauerei Waldhaus ist ein von der Familie Schmid geführtes Unternehmen mit 40.000 hl Jahressaustoß und angeschlossenem Gasthof und Biergarten. Der Sitz der Brauerei befindet sich im badischen Ort Waldhaus im Südschwarzwald an der Straße zwischen St. Blasien und Waldshut. Die Geschichte der Brauerei begann im Jahr 1833, als auf dem Anwesen des Forsthauses Waldhaus die erste Braustätte errichtet wurde.

Waldhaus Diplom Pils (Etikett) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Waldhaus Diplom Pils


August 2010:   Brauerei Simon Weißbier
Herkunft: Mittelfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,4 Website der Brauerei

Das Weißbier der Brauerei Simon zeigt sich dunkelbernsteinfarben bis braun sowie weißbiertypisch trüb. Der Schaum ist haltbar und besitzt mittelgroße Poren. Malzig im Antrunk, schön fruchtig. Weitere Attribute sind eine leichte Karamellsüße, zartes Zitrusaroma ohne große Säuerlichkeit und ein Hauch Nelke. Ein erfreulich aromatisches Weißbier, das nicht zu überladen oder schwer erscheint. Im Abgang wenig malzbitter. Ein sehr interessantes Weißbier.

Die Brauerei Simon befindet sich im mittelfränkischen Lauf an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land. Die Brauerei besteht seit weit über 100 Jahren und konzentriert sich auf ein kleines Sortiment - neben dem hier beschriebenen Weißbier gibt es noch ein Vollbier nach fränkischer Art ("Spezial") sowie einen dunklen Weizenbock ("Schwarze Kuni") für die Winterzeit.

Brauerei Simon Weißbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Brauerei Simon Weißbier


Juli 2010:   Braumanufaktur Potsdamer Stange
Herkunft: Brandenburg Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei

Selten genug haben wir diesmal mit der "Potsdamer Stange" ein Monatsbier, das von der Brauerei als "Kräusenbier" eingestuft wird. Unsere Verkostungsnotiz zum Bier lautet wie folgt: Gut haltbarer und sehr feiner Schaum. Hellbernsteinfarben (orange), trüb. Malziger Antrunk, samtig, sehr weich und geschmeidig, sehr getreidiges Malzaroma, schön malzfruchtig, Erdnußaroma, Abgang etwas malzbitter und nur leicht gehopft, überdurchschnittliches Hausbraubier.

Die "Potsdamer Stange" ist ein Biobier der Braumanufaktur Forsthaus Templin in Potsdam. Damit wird die Tradition des Potsdamer Stangenbieres aufgegriffen. Das Potsdamer Stangenbier ist ein Kräusenbier, das seit (mindestens) dem 19. Jahrhundert aus den gleichnamigen hohen, stangenförmigen Gläsern getrunken wird. Auch unter dem Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. und dem Alten Fritz" soll bereits von der Königsbrauerei zu Potsdam ein obergäriges Schankbier, wegen der hohen Gläser Stangenbier" genannt, als fester Bestandteil der Soldzahlungen an die Soldaten geliefert worden sein. Das Potsdamer Stangenbier konnte früher sowohl ober- als auch untergärig gebraut werden. Im ausgehenden 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Stangenbier auch im nahe gelegenen Werder und in Berlin gebraut.

Braumanufaktur Potsdamer Stange (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Braumanufaktur Potsdamer Stange


Juni 2010:   De Molen Amerikaans
Herkunft: Südholland Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,5 Website der Brauerei

"De Molen Amerikaans" wird dem Brauer zufolge als "American Bitter" eingestuft. Seine Farbe ist kupfergolden - das Bier zeigt einen schönen Farbverlauf von golden nach rostbraun, wenn man es aus einer dünnen Pilstulpe trinkt (Achtung: keine artgerechte Haltung!). Leicht trüb, mit feinem Schaum, der sehr lange hält. Malziger Antrunk der leichten Sorte, Malz bleibt mild, etwas grasig - bis dahin einem englischen Bitter entsprechend. Dann wird es jedoch schnell sehr hopfenlastig, der US-amerikanische Amarillohopfen sorgt für ein großartiges Hopfenaroma mit angenehmer Herbe und zitrusfruchtiger Bittere. Nach hinten heraus ein kerniger und sehr aromatischer Auftritt mit subtiler Süße. Erscheint damit sowohl wie ein US-amerikanisches IPA, als auch wie ein klassiches Bitter, was laut Brauerei gewollt ist. Hier sollte das Beste aus alter und neuer Welt zusammengeführt werden. Fazit: leichtgängiger und dennoch sehr aromatischer IPA/Bitter-Zwitter.

Die Brauerei De Molen im südholländischen Bodegraven wird von Menno Olivier geleitet und bietet mit gerade einmal 500 hl Jahresausstoß ein reiches Sortiment an erstklassigen Bieren. Preise bei Bierfestivals wie dem "Stockholm Beer and Whisky Festival" und Konsumentenportalen wie RateBeer.com waren der kleinen Brauerei in den letzten Jahren sicher. Dem Namen entsprechend führt die Brauerei eine Mühle im Wappen.

De Molen Amerikaans (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
De Molen Amerikaans


Mai 2010:   Rolinck Pilsener Premium
Herkunft: Westfalen Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,8 Website der Brauerei

Das Pilsener aus dem Hause Rolinck zeigt sich pilsgelb mit erwartungsgemäßer Schaumbildung. Der Antrunk ist leicht malzig. Feines Malz mit Getreideanklang, sehr leichtfüßig - jedoch nicht wäßrig. Der Abgang fällt schön hopfenherb aus mit zupackendem Hopfen ("bissig"). Die Herbe bleibt noch einige Zeit lang auf der Zunge. Insgesamt gesehen ein gutes und sehr sortentypisches Bier. Die Brauereiwebsite schmückt sich daher verdient mit der Goldmedaille, die mit diesem Bier beim World Beer Cup 2004 eingeheimst werden konnte. Die Brauerei Rolinck im westfälischen Steinfurt gehört seit Januar 2007 zur Krombacher Brauerei.

Rolinck Pilsener Premium (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Rolinck Pilsener Premium


April 2010:   Hartmann Bock
Herkunft: Oberfranken Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 7,0 Website der Brauerei

"Hartmann Bock" ist dunkelbraun, gefiltert und wird von einem weiß-braunen Schaum gekrönt. Zum Geschmack und Aroma: malziger Antrunk, betont süßlich, ein Sammelsurium aus Kandiszucker-, Karamell- und Kaffeearoma, irgendwie regelrecht zuckersüß - eine tolle Nachspeise. Das Malz bleibt dabei leicht rauchig-röstig und schlägt nicht über die Strenge. Der Abgang gestaltet sich angenehm malzbitter mit leichtem Hopfenanklang. Das Bier wirkt längst nicht so stark wie der Alkoholgehalt von 7,0 Vol.-% vermuten läßt. Es schmeckt wie ein fränkisches Dunkles mit Milchkaffee und Extrazuckerzusatz. Die Flasche besitzt ein nettes Etikettmotiv auf dem ein Bock eine Kellnerin "drangsaliert". "Hartmann Bock" ist ein saisonal erhältliches Bockbier der Familienbrauerei Hartmann in der fränkischen Schweiz. Die Brauerei besitzt als einstige Erb- und Brauschenke das Schankrecht seit dem Jahr 1550 und zählt sich zu den ältesten Brauereien in Bayern.

Hartmann Bock (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Hartmann Bock


März 2010:   Victory Prima Pils
Herkunft: Pennsylvania Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei

Laut Brauereiwebsite besitzt "Victory Prima Pils" 5,3 Vol.-% Alkohol - auf dem Etikett steht dies leider nicht. Seine Erscheinung ist pilsgelb bzw. hellgolden und ganz leicht trüb. Das Bier verströmt einen hopfigen Geruch. Der schlanke bis leicht malzige Antrunk wird schnell überschattet von einer stark hopfenbetonten Würzigkeit und einer subtilen Süße. Das Hopfenaroma tritt sehr kämpferisch und herzhaft auf - geradezu urtümlich. Zum Ende hin zeigt sich eine Mischung aus starker Hopfenherbe und deutlicher Bittere. Das "Prima Pils" könnte als überaus stark gehopftes Keller-Pils gesehen werden, mit einem vielschichtig-komplexen Hopfenaroma. Der groß abgebildete Hopfendolden auf dem Vorderetikett verspricht sicher nicht zu viel.

"Prima" ist deutsch und soll das Gefühl beim ersten Kostens dieses Bieres sein - das Etikett meint dazu: "Prima! An exclamation of joy. A recognition of accomplishment. Though it's spoken in German, it's felt in all languages. It's what escaped from our lips as we sampled our first brew of this mighty Pilsner beer. Though we'd been through a few in our years with other breweries, finally, with whole flower European hops and fine German malts we had achieved what we'd sought for so long. Prima... an exclamation of Victory! Prost!"

Die Victory Brewing Company wurde 1996 von Ron Barchet und Bill Covaleski als Brauereigasthof in Downingtown (Pennsylvania) gegründet mit dem Ziel die deutsche Bierbrautradition in diesem Bundesstaat der USA wiederaufleben zu lassen. Beide haben ihr Handwerk unter anderem in Bayern erlernt und brauen heute eine Reihe von Bieren, die einen exzellenten Ruf in Nordamerika genießen.

Victory Prima Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Victory Prima Pils


Februar 2010:   Ayinger Jahrhundert-Bier
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,5 Website der Brauerei
Seine Erscheinung ist gelb bis hellgolden und minimal trüb (Lagerzeit bei uns circa 4 Monate, MHD 03.10). Zum Geschmack: Malziger Antrunk, leicht malzaromatisch, zarte Kräuternote, angenehm herzhaft. Es ist dennoch kein besonders kräftiges Export; es gibt sich eher schlank und elegant, ausgewogen, sanft und interessant. Der Abgang ist moderat hopfenherb mit einem leicht würzigen Unterton, zudem wenig malzbitter. Zum Namen: Dieses Bier wurde erstmals 1978 anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Brauerei eingebraut. "Ayinger Jahrhundert-Bier" konnte im Test des Magazins ÖKO-TEST Ausgabe August 2009 den ersten Platz unter 46 getesteten Sorten belegen. Die Brauerei Aying kommt heute bereits auf über 130 Dienstjahre und wird von der Familie Franz Inselkammer geführt. Die Brauerei gibt an, die einzige Privatbrauerei im Landkreis München zu sein und betreibt zudem einen Brauereigasthof im Zentrum des Dorfes Aying. Die Brauerei produziert etwa mit 80 Mitarbeitern 140.000 hl Bier pro Jahr und übernimmt auch die Abfüllung für die Klosterbrauerei Reutberg.
Ayinger Jahrhundert-Bier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Ayinger Jahrhundert-Bier


Januar 2010:   Fiedler Magisterbräu Schwarzbier
Herkunft: Erzgebirge Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 4,7 Website der Brauerei
Das Magisterbräu aus dem Hause Fiedler zeigt sich im Glas schwarz mit einem rotbraunem Schimmer. Der Schaum ist zurückhaltend. Der mild-malzige Antrunk wird begleitet von einer fast subtilen Malzsüße, die jedoch mangels größerer Bittere/Herbe gut hervorkommt. So entsteht ein sehr ausgewogenes, elegantes und lediglich mild-röstmalziges Schwarzbier. Ebenfalls nur angedeutet werden Fruchtaromen aus der Pflaumen- und Rosinenecke. Der Abgang ist kaum malzbitter oder hopfenherb. Fiedler Magisterbräu ist ein sehr gutes Exemplar eines leichtgewichtigen Schwarzbieres, man sollte jedoch besser nichts dazu essen – die zarten Aromen gehen sonst zu sehr unter.
Die Brauerei Fiedler liegt im erzgebirgischen Oberscheibe und wird seit mehreren Generationen als Familienbetrieb geführt. Auch die DDR-Zeit konnte mit einigen Höhen und Tiefen durch- und überlebt werden. Die jährliche Produktionsleistung beträgt circa 13.000 hl berichtet die Website der Brauerei. Als Auszeichnung Ihres Magisterbräus bekam die Brauerei Fiedler am 18. November 2009 in Nürnberg den European Beer Star in Silber überreicht (Kategorie "German Style Schwarzbier").
Fiedler Magisterbräu Schwarzbier (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Fiedler Magisterbräu Schwarzbier

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

Urheberrechtshinweis
Die Grafiken auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt.
Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Brauereien.