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Monatsbiere 2009
Startseite > Bier des Monats > Monatsbiere 2009


Dezember 2009:   Hacker-Pschorr Superior
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 6,0 Website der Brauerei
Hacker-Pschorr Superior zeigt sich dunkelgolden im Glas und beginnt mit einem kräftig-malzigen Antrunk, der dem Stammwürzegehalt von 13,7 Prozent Rechnung trägt. Für ein Festbier bzw. Märzen hat das Superior ein bemerkenswert feinfühliges und vielschichtiges Malz, ein Hauch Karamellaroma liegt in der Luft. Anschließend gut gehopfter Abgang - auch hier ein sehr feines Aroma (Hopfen). Laut Brauerei wurde Superior im Jahr 2004 eingeführt und ist für das Winterhalbjahr gedacht. Das Vorderetikett zeigt dementsprechend ein verschneites München. Die Anfänge der Brauerei gehen auf das Jahr 1417 zurück, als die Preustatt an der Hagkagasse erstmals erwähnt wurde. Zusammen mit der Brauerfamilie Pschorr entwickelte sich Hacker-Pschorr zu einer der führenden Münchener Großbrauereien. Heute ist Hacker-Pschorr Teil des Paulaner-Verbundes, der mehrheitlich zur Schörghuber Unternehmensgruppe (München) gehört.
Hacker-Pschorr Superior (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Hacker-Pschorr Superior


November 2009:   Distelhäuser Premium Pils
Herkunft: Tauberfranken Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Distelhäuser Premium Pils ist hellgelb und besitzt einen schlanken Antrunk. Sein gutes Malz soll nicht davon ablenken, daß dieses Bier ganz klar hopfenbestimmt auftritt: sehr gelungenes Hopfenaroma, vielschichtiger, hopfenherber Abgang. Die Etikettaussage "das Spitzenpils aus der Distelhäuser Brauerei" verspricht durchaus nicht zuviel. Freunde hopfenherber Pilsener werden an diesem Bier Gefallen finden. Die Distelhäuser Brauerei liegt im gleichnamigen Stadtteil Tauberbischofsheims im nordbadischen Teil Frankens. Seit 1876 befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Bauer und stellt heute mit 147 Mitarbeitern circa 185.000 Hektoliter im Jahr her.
Distelhäuser Premium Pils (Teil des Flaschenetiketts) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Distelhäuser Premium Pils


Oktober 2009:   Garley Kellerberg Schwarzbier
Herkunft: Altmark Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Dieses Schwarzbier aus Sachsen-Anhalt zeigt sich wie erwartet mit schwarzbrauner Farbe. Es beginnt mit einem malzigen Antrunk und bleibt bei seinem milden Grundcharakter. Laut Etikett ist es auch als Frauenbier konzipiert, für die Männer gibt es immerhin ein kräftiges Röstmalzaroma. Des Weiteren ist eine leichte Malzfruchtigkeit zu erkennen. Insgesamt ein schlanker und eleganter Auftritt - nicht zu dünn, mit einem wenig malzbitteren Nachtrunk. Der "Kellerberg" von Garley ist somit ein klassisches deutsches Schwarzbier, das eine Spur mehr Hopfen vertragen könnte. Dennoch auf jeden Fall eine Probe wert. Die Geschichte der Brauerei im altmärkischen Gardelegen ist wechselhaft. Der Name "Garley" (auch "Garlei") taucht seit dem 16. Jahrhundert regelmäßig als Bezeichnung für in Gardelegen gebrautes Bier auf. Kurz vor dem 30-jährigen Krieg soll in fast 250 Häusern in Gardelegen Bier gebraut worden sein. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war davon nur noch eine übrig - die Gebrüder-Haase-Brauerei, die zu DDR-Zeiten verstaatlicht wurde (1972). Nach der politischen Wende wurde die Brauerei privatisiert - mit durchwachsenem Erfolg: 1994 kam das Aus, 1996 Übernahme durch die Hösl-Brüder aus der Oberpfalz, später Weggang des Braumeisters Maximilian Hösl, 2005 Insolvenz der Brauerei und anschließender erneuter Rettung durch Maximilian Hösl. Seitdem firmiert die Brauerei unter der dem Namen "Garley Traditionsbrauhaus".
Garley Kellerberg Schwarzbier (Teil des Flaschenetiketts) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Garley Kellerberg Schwarzbier


September 2009:   Augustiner Dunkel
Herkunft: Oberbayern Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,6 Website der Brauerei
Augustiner Dunkel besitzt eine rotbraune, klare Farbe. Der verhalten malzige Antrunk ist angenehm malzsüßlich und verleiht dem Bier einen sehr süffigen Eindruck. Es schmeckt mehr nach süßer Schokolade, als nach Karamell und besitzt dadurch einen gewissen Wiedererkennungswert. Der Abgang ist in Ordnung, wenn auch wenig aufregend - leicht malzbitter, kaum hopfenherb. Unter dem Strich ist das dunkle Augustiner ein sehr interessantes und empfehlenswertes Dunkles. Die Brauerei wurde ab 1328 von Mönchen des Augustinerklosters in München betrieben. Nach beinahe 5 Jahrhunderten geistlicher Brautradition ging die Brauerei im Jahr 1803 aufgrund der Säkularisation in Bayern in Staatsbesitz über. Die Familie Wagner übernahm 1829 das Unternehmen – das Kürzel J.W., die Initialen Josef Wagners, zeugt davon noch heute im Firmenlogo der Brauerei. Nach einer testamentarischen Verfügung der letzten direkten Angehörigen der Familie Wagner, befinden sich heute 51 Prozent der Unternehmensanteile in der Hand einer gemeinnützigen Stiftung. Dies sichert der Augustiner-Brauerei den Status eine der letzten unabhängigen Münchener Brauereien zu sein. Ansonsten ist nur noch das Staatliche Hofbräuhaus als große Münchener Brauerei unabhängig von ausländischen Braukonzernen.
Augustiner Dunkel (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Augustiner Dunkel


August 2009:   Moritz Fiege Pils
Herkunft: Ruhrgebiet Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Der Klassiker aus dem Ruhrpott zeigt sich pilsgelb und beginnt sortentypisch mit einem schlanken Antrunk. Leichtes und sehr geschmeidiges Malz sowie ein angenehm hopfenherbes und komplexes Hopfenaroma am Ende kennzeichnen es. Der Abgang vollzieht sich sehr elegant, was "Moritz Fiege Pils" zu einem vorbildlichen Bier Pilsener Brauart macht. Die Privatbrauerei Moritz Fiege ist eine Familienbrauerei in vierter Generation und wurde 1878 gegründet. Seit 2002 konzentriert man sich bei der Flaschenabfüllung auf Bügelflaschen. Mit 150.000 Hektoliter Bieraussto pro Jahr besitzt die Brauerei eine mittlere Gröe.
Moritz Fiege Pils (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Moritz Fiege Pils


Juli 2009:   Shepherd Neame Spitfire
Herkunft: England Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 4,5 Website der Brauerei
Das "Spitfire" aus dem Hause Shepherd Neame zeigt sich hellbraun bis bernsteinfarben und klar. Es beginnt mit malzigem Antrunk, wird danach malzaromatisch, besitzt ein leichtes Holzaroma und deutliche Malzbittere. Geschmacklich ist "Spitfire" eng verwandt mit dem großen, starken Bruder "Bishops Finger". Ein solides und herzhaftes Ale. Dieses Bier wurde erstmals im Jahr 1990 gebraut, um die 50 Jahre zuvor tobende Luftschlacht um England zu feiern ("The Battle of Britain"). Bei der Luftschlacht spielte der einsitzige Abfangjäger Supermarine Spitfire des Kostrukteurs Reginald Joseph Mitchell eine bedeutende Rolle. Statt "The Battle of Britain" heißt es auf dem Vorderetikett immerhin versöhnlich "The Bottle of Britain". Die Brauerei Shepherd Neame in Faversham, Grafschaft Kent besteht seit 1698 und gilt als älteste Brauerei Großbritanniens.
Shepherd Neame Spitfire (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)

Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Shepherd Neame Spitfire



Juni 2009:   Meininger Landsbergbräu Export
Herkunft: Thüringen Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,2 Website der Brauerei
Meininger Landsbergbräu Export besitzt eine dunkelgoldene Farbe und einen rezenten, kräftig-malzigen Antrunk. Es ist fruchtig-süßlich und wirkt tritt gehaltvoll wie ein Märzen auf. Im Abgang zeigt sich ein leichter Hopfen, der das Bier gut abgerundet. Unter dem Strich ein sehr süffiges und unkonventionelles Export. Es erhält von uns eine ganz klare Empfehlung. Die zuständige Brauerei befindet sich in der südthüringischen Stadt Meiningen und produziert circa 80.000 hl Bier pro Jahr. Der Name "Landsbergbräu" entstand in Anlehnung an das Schloß Landsberg in Meiningen. Es fungierte einst als Lustschloß der Herzöge von Sachsen-Meiningen.
Meininger Landsbergbräu Export (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)

Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Meininger Landsbergbräu Export



Mai 2009:   Zywiec Porter
Herkunft: Oberschlesien Wertung: 2,75 * Vol.-% Alk.: 9,5 Website der Brauerei
Die Starkbierkeule aus Polen erscheint in undurchdringlichem Nachtschwarz, nur ein zarter roter Schimmer zeigt sich. Geschmacklich beginnt es mt einem stark malzigen Antrunk. Das Bier besitzt einen reichen Körper und ist röstig wie ein ultra-starker Kaffee – regelrecht ölig. Mit leichtem Rosinenaroma und deutlich malzbitterem Abgang. Ein kräftiger "echter" Porter - der etwas darstellen will und dies auch erreicht. Ein rustikales Starkbier - Lagerbierfreunde sollten diesem Bier besser fernbleiben. Hintergrundinformation: Die Produktion von Zywiec Porter wurde im Jahr 2004 in die Brauerei Teschen (Cieszyn) verlegt. Die Brauereien in Teschen und die Zywiec-Stammbrauerei in Saybusch gehören beide zu Heineken.
Zywiec Porter (Etikettausschnitt) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Zywiec Porter


April 2009:   Steiner Chiemgau Urdunkel
Herkunft: Oberbayern Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 4,9 Website der Brauerei
Steiner Chiemgau Urdunkel besitzt eine ansprechende dunkelrotbraune Farbe und beginnt mit einem vollmundigen, sehr süffigen und malzig-süßen Antrunk. Es zeigt ein ausgesprochenes Karamellaroma und rauchiges Röstmalz. Zum Ende hin wird es leicht würzig und malzbitter. Unter dem Strich ein mustergültiges Dunkles. Chiemgau Urdunkel wird ausschließlich mit Gerste aus dem Chiemgau gebraut, heißt es mehrfach auf dem Etikett. Wie der Name des Bieres bereits andeutet, liegt seine Heimat im oberbayerischen Chiemgau bei der traditionsreichen Schlossbrauerei Stein, die eine wechselhafte Geschichte im Dienste der jeweiligen Schlossherren zurück bis ins Jahr 1300 nachweisen kann.
Etikettausschnitt <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Steiner Chiemgau Urdunkel


März 2009:   Stiegl Paracelsus Hausbier
Herkunft: Österreich Wertung: 1,75 * Vol.-% Alk.: 5,1 Website der Brauerei

Das Zwickelbier aus der Stieglbrauerei zu Salzburg. Rotblonde Farbe, trüb, sehr haltbarer Schaum. Vollmundiger Antrunk. Überraschend weizenmalzaromatisch - enthält Bio-Weizenmalz. Schmeckt daher wie eine Mischung aus Weißbier und normalem Zwickelbier. Leicht süßlich. Mandel- bzw. Erdnußaroma. Gut gelungen, fein abgestimmt, keineswegs ungestüm. Mit biologischen Zutaten aus Österreich gebraut. Hat manchmal den Charme von Butterkeks, ist aber durchweg angenehm. Es zeigt, daß die größte österreichische Privatbrauerei Stiegl mehr kann, als nur das bekannte Goldbräu. Unser Bier kam aus einer 1,0-Liter-Flasche aus der Schaubrauerei "Brauwelt" der Stieglbrauerei. Es gibt auch ein "Paracelsus Zwickl", das in 0,5-Liter-Flaschen in lokalen Supermärkten verkauft wird. In wie weit "Paracelsus Zwickl" (nur 5,0 Vol.-%) und "Paracelsus Hausbier" miteinander verwandt sind, bleibt für uns im Unklaren.

Stiegl Paracelsus Hausbier (Ausschnitt aus dem Siphonaufdruck) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Stiegl Paracelsus Hausbier


Februar 2009:   Chimay Blau
Herkunft: Wallonien Wertung: 2,25 * Vol.-% Alk.: 9,0 Website der Brauerei

Das äußere Erscheinungsbild des blauen Chimay ist dunkelbraun und trüb. Anfangs ist es weizenmalzaromatisch, dazu gesellen sich zartes Weintraubenaroma und ein Hauch Nußaroma. Es ist weich und abgerundet, ein wenig malzbitter am Ende, kaum alkoholisch. Ein gängiges, echtes Trappistenbier, das trotz der Stärke nirgendwo kratzig oder unangenehm erscheint. Enthält laut Zutatenliste Zucker und Weizenmalz. Die Vorderetiketten sind mit der Angabe zum Jahrgang geschmückt. Nach einigen Jahren Lagerzeit soll die Komplexität des Bieres weiter zunehmen, heißt es. Die Brauereiwebsite berichtet auf ihrer FAQ-Seite von Kennern, die dieses Bier 10, 15 oder auch 20 Jahre lang lagern. Das Bier oxidiert zwar, wird aber praktisch nicht schlecht. Der deutsche Name lautet dem Rückenetikett zufolge "Chimay Blau". Weitere Namen sind "Chimay Bleue" (frz.), "Blauwe Chimay" (ndl.) und "Chimay Blue" (engl.). Für die Echtheit dieses Trappistenbieres bürgt die Abtei von Scourmont - eine Trappistenabtei im belgischen Ort Chimay im wallonischen Landesteil.

Etikettausschnitt (Chimay Blau) <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Chimay Blau


Januar 2009:   Ammerndorfer Bier Spezial
Herkunft: Mittelfranken Wertung: 2,00 * Vol.-% Alk.: 5,3 Website der Brauerei

Ammerndorfer Bier Spezial zeigt sich dunkelgolden bzw. bernsteinfarben. Der vollmundig-süßliche Antrunk harmoniert glänzend mit einem feinen Karamellaroma. Es tritt leicht würzig und kräuterhaft auf. Die vielschichtigen Aromen bekommen eine wunderbare Malzsüße als Leitfaden an die Hand. Der Abschluß erfolgt durch angenehme Hopfenherbe, die nicht zu dick aufträgt. Insgesamt ein sehr gut gelunges helles Export. Gebraut wird es in der kleinen Brauerei Dorn-Bräu Ammerndorf im mittelfränkischen Landkreis Fürth, die seit dem Jahr 1730 besteht.

Ammerndorfer Bier <-- Teil des Flaschenetiketts
(Quelle: selbst photographiert)
Eintrag in der Verkostungsdatenbank:
Ammerndorfer Bier Spezial

Hinweis zu den Wertungsnoten unserer Monatsbiere
* Die hier genannten Wertungen entsprechen der Verkostungsnote, die für ein Bier zum Zeitpunkt seiner Wahl zum "Bier des Monats" aktuell war. Spätere Wiederholungsverkostungen der Biere haben also keinen Einfluß auf die oben aufgeführten Wertungen.

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